Preisträger 2014

Beste Neue Marke

EBIKE – Power für die Pedale

Sie haben das Rad zwar nicht völlig neu erfunden, aber mit Premiumtechnologie und Premiumdesign den Fahrradmarkt in Bewegung gebracht. Dabei gelang es den Gründern von EBIKE 2011, einen Gattungsbegriff als Wort-Bild-Marke für ihr Unternehmen schützen zu lassen. Logo und Werbung spielen zudem auf einen berühmten Agenten an: Statt „Mein Name ist Bond. James Bond“ heißt es in Anzeigen „Mein Name ist BIKE. EBIKE“. Hightech, Design, Klasse, Eleganz und Witz sollen die Markenwelt von EBIKE bestimmen.

Bester Marken-Relaunch

Alpro – Gutes aus der Natur

Mit dem Start der Marke Alpro ist untrennbar ein Produkt verbunden: die Sojabohne. Das belgische Unternehmen mit der deutschen Vertriebsniederlassung in Düsseldorf produzierte Sojaprodukte für Verbraucher mit Lactoseintoleranz – zunächst ohne Mitbewerber. Als jedoch das Angebot an loctosefreien Milchprodukten stieg und Discounter mit Eigenmarken preislich angriffen, sah man sich bei Alpro 2010 zum Handeln gezwungen. Die Strategen entschieden sich, das Image der Marke grundlegend zu verändern: vom funktionalen Problemlöser zu einem Produkt für alle Verbraucher, die sich gesund und ausgewogen ernähren möchten.

Beste Marken-Dehnung

Nivea In-Dusch – Revolution unter der Dusche

Weil die Umsätze in der Body-Kategorie zuletzt stagnierten, wollte Beiersdorf eine Innovation für die Hautpflege entwickeln – und landete mit Nivea In-Dusch einen Volltreffer. Nachdem Marktforschungsergebnisse gezeigt hatten, dass hoher Zeitaufwand und ein klebriges Gefühl nach dem Eincremen die Haupthindernisse für die tägliche Anwendung von Körperpflegeprodukten sind, war die Vision in Hamburg klar: Jeder Tag sollte ein Body-Lotion-Tag werden. Mit Nivea In-Dusch wurden Lotion und Milk entwickelt, die sich direkt nach der Hautreinigung noch in der Dusche auftragen und abwaschen lassen – schnell und ohne Klebeffekt.

Sonderpreis

Bilfinger ohne Berger

Als Roland Koch im Juli 2011 Vorstandsvorsitzender von Bilfinger Berger wurde, sah die Öffentlichkeit das Unternehmen noch stets als Baukonzern, obwohl 80 Prozent der Konzernleistung längst im Dienstleistungsgeschäft erbracht wurde. Zudem hatte sich ein Firmenkonstrukt mit rund 300 Einzelmarken entwickelt. Koch reagierte auf die unbefriedigende Situation mit einem Strategieprogramm. Herausgekommen ist eine neue Markenarchitektur, die Bilfingers Positionierung als internationaler Anbieter von Engineering und Services sichtbar machen soll. Nunmehr tragen die Werte „we create“, „we care“ und „we can“ das Markenversprechen. Als klares Signal für die Neuausrichtung wird nur noch „Bilfinger“ als Konzernname genutzt.

MARKEN-AWARD

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